Trompete

 

Die Trompete ist ein hohes Blechblasinstrument, das als Aerophon mit einem Kesselmundstück angeblasen wird. Die Mensur ist relativ eng und der Schalltrichter entsprechend weit ausladend. Die Rohrlänge der am häufigsten vorkommenden B-Trompete beträgt ca. 134 cm.

Man unterscheidet Naturtrompeten (wie die Barocktrompeten) von den Ventiltrompeten (mit Drehventilen oder Pumpventilen). Die verwendeten Grundmaterialien beim Trompetenbau sind:
Messing, Goldmessing, Neusilber.

Trompeten können offen oder mit Dämpfer gespielt werden. Die Trompete ist ein transponierendes Musikinstrument und wird in verschiedenen Stimmungen gebaut. Am weitesten verbreitet ist das Instrument in B, gefolgt von C, D, und Es-Trompete.

Varianten:
Piccolotrompete, Basstrompete, Taschentrompete, Flügelhorn, Kornett.

Geschichte:
Schon die Ägypter vor 3500 Jahren spielten trompetenartige Instrumente aus
Metall. Frühmittelalterliche Trompeten waren gestreckt. Gewundene Formen sind erst ab dem 14.Jahrhundert nachzuweisen. Als Standartform bildete sich im
ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als
Barocktrompete bis zum Ende des 18.Jh.praktisch unverändert blieb. Vom ausgehenden Mittelalter bis ins Barock galt die Trompete als Herrschaftssymbol. Trompeter waren hoch angesehene Beamte.

Die Trompete ist beliebt, bekannt und vielseitig einsetzbar in:

  • Sinfonieorchester
  • Kammermusik
  • Blasorchester
  • Big-Band,Jazz
  • Poppmusik
  • Folklore

Nach erfolgtem Zahnwechsel der vorderen Schneidezähne ist ein Beginn in der ersten Klasse empfehlenswert.

 Lehrkräfte:Georg-Werner Hermann